Eine Woche ohne… worum es geht

18. August 2009

Dieses Weblog ist der Aufruf an alle Leser, eine Woche ohne Google auszukommen, um die Vielfalt der Suchmöglichkeiten im Internet besser kennenzulernen. Damit das leichter fällt, gibt es hier eine kleine, unvollständige Liste alternativer Suchwerkzeuge, für die weitere Vorschläge willkommen sind. Und wer mag, kann hier auch gern die eigenen Erfahrungen einer Woche ohne Google hinterlassen.

Die vortreffliche Qualität der On-Site Suche der Wikipedia

31. Juli 2013

Normalerweise warne ich von „On-Site-Suchmaschinen“, also Search Engines, die auf einer Website eingeblendet sind und nur diese Website zu durchsuchen anbieten: viel zu oft sind die grottenschlecht programmiert und liefern irreführende Ergebnisse.

Davon nehme ich die Suchmaschine der Wikipedia ausdrücklich aus. Die funktioniert meines Erachtens ziemlich gut. Ein schönes Beispiel dafür brachte mir gerade die Frage eines Freundes:
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Weiter gehts

20. März 2012

Nach einer längeren Pause habe ich mich entschlossen, mich diesem Projekt und Aufruf wieder zuzuwenden. Vor allem habe ich vor, die Suchwerkzeuge im Netz systematisch geordnet vorzustellen. Das wird so schnell gehen, wie ich es neben meiner Arbeit als Journalist, Rechercheur und Recherchetrainer beschicken kann. Es beginnt heute mit einer Übersicht über die Universalsuchmaschinen, also Google und seinen Mitbewerbern.

Zwei Google-Konkurrenten* (Yahoo & Ask) treten ab

20. November 2010

Es wird enger auf dem Markt der großen Suchmaschinen. Yahoo tritt in Folge der „Search Alliance“ mit Microsoft faktisch ab. Die Suchmaschine wird Bing-Ergebnisse liefern. Sogar die Verzeichnisse werden, scheint’s, nicht überleben; gerade wurde das britisch-irische eingestellt. Wolfgang Bleh bringt es fein auf den Punkt: „Wenn man heute möglichst knapp beschreiben will, was Yahoo ist, dann heißt die Antwort: ‚Der größte ausländische Anteilseigner des chinesischen B2B-Handelsplatzes Alibaba‘.
Jetzt meldet die Süddeutsche, dass auch Ask die Segel streicht.
Bedenklich ist das schon. An großen Universalsuchmaschinen bleiben Google, Bing und Exalead. Bing kann – nicht nur wegen des miserablen Interface für die Limitatoren der erweiterten Suche – nicht wirklich überzeugen, Google ist mit über 90% Marktanteil bei der Websuche faktisch Monopolist.
Dass das nicht so bleiben muss, darauf wies kürzlich Dr. Sander-Beuermann (SuMa e.V.) im DeutschlandRadio hin.
Hoffentlich begreifen findige Entwickler, dass in der Suchmaschinentechnik noch Luft nach oben ist.
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Google sei bei uns!?

17. November 2009

… lautet das Motto des Eröffnungspodiums der besserOnline 2009 am Samstag, 21.11.2009 in Mainz beim ZDF. Die Fachkonferenz über Online-Journalismus wird (seit 2005) vom Fachausschuss Online des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) ausgerichtet (ich gehöre dem FA an).

Zusammen mit Björn Sievers (stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen bei Focus Online), Lars Reppesgaard (freier Journalist und Autor) und Dr. Wolfgang Sander-Beuermann (Vorsitzender des SuMa e.V., Mitentwickler von metager und metager2 sowie Projektleiter Suchmaschinenlabor des RRZN der Uni Hannover) werde ich dort diskutieren. Moderieren wird Peter Jebsen (DJV Hamburg und Sozialgeschnatter).

Ich freue mich sehr darauf, werde aber nicht (wie Björn) eigene Thesen vorbereiten. Dazu fehlt mir die Zeit, und in dem Thema bin ich drin.

Diskussion: „Weltmacht Google oder Wie frei ist Information?“

18. Oktober 2009

Die ZEIT-Stiftung und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) veranstalten eine Diskussionsreihe Netzwelten oder Das Leben in der Digitalgesellschaft. Sie laden jeweils dienstags zu Debatten über die heutige Internet-Kultur ein. Jeweils am Folgetag sendet NDR Info eine Zusammenfassung im „Forum“ um 20:30 Uhr.

Thema am Dienstag, 3. November 2009: „Weltmacht Google oder Wie frei ist Information?“ mit Kay Oberbeck, Prof. Dr. Johannes Caspar und Lars Reppesgaard. Moderatorin ist Ulrike Heckmann.

Beschreibung:
Die unvorstellbare Informationsmenge, von Online-Enzyklopädien bis zu privaten Offenbarungen, macht den Reiz des Internets aus, birgt aber auch Risiken. Wie lässt sich die Manipulation oder die Monopolisierung von Information in den Händen weniger Anbieter verhindern? Und was kann der Einzelne tun, damit seine Spuren im Netz nicht von anderen erfasst und für fremde Zwecke missbraucht werden?

Die Veranstaltungen finden beim NDR Radiohaus am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 132-134 in Hamburg statt, Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, Anmeldung unter netzwelten@ndrinfo.de

Quelle: Aktuelle Diskussionsreihe Netzwelten oder Das Leben in der Digitalgesellschaft von ZEIT-Stiftung und NDR Info, ZEIT-Stiftung

„Zeitbombe Google“

21. September 2009

In der aktuellen Ausgabe des unabhängigen Medienmagazins Berliner Journalisten ist ein Interview, das Thomas Mrazek mit Lars Reppesgaard (dem Autor von „Das Google-Imperium„) geführt hat: „Zeitbombe Google„. Darin geht es vor allem um Googles Umgang mit Fragen des Datenschutzes und wie man als Nutzer darauf reagieren kann. Sehr lesenswert!

Umfrage: „Wie sucht Deutschland im Internet?“

18. September 2009

Netzwelt (‚Das Online Magazin für IT & Consumer Electronics) und Hulbee (eine Suchmaschine, die Verfeinerungsmöglichkeiten der Suche als Tag-Cloud präsentiert) machen eine Umfrage: „Wie sucht Deutschland im Internet?

Dabei geht es nicht nur um eine normale Erhebung, sondern es soll auch getestet werden, „welche Chancen neue Suchkonzepte haben“. Die Umfrage besteht aus 31 Fragen. Ich habe sie gerade ausgefüllt und halte die Umfrage nicht für einen Marketing-Gag, sondern für seriös. Ich bin sogar angenehm überrascht von der Qualität der Fragen.
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… and we definitely feel your pain

3. September 2009

Am 01. September war Google Mail für ca. 100 Minuten vom Netz. Informationen des Konzerns dazu gibt es im Official GMail Blog: Today’s Gmail problems und More on today’s Gmail issue, Zitat aus ersterem:
and we definitely feel your pain.
Sehr mitfühlend.
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Urteil in Sachen Datenschutz

1. September 2009

In diesem Blog geht es um die Qualität und Vielfalt bei der Suche im Internet. Die wird um so höher, je mehr Suchwerkzeuge die Nutzer kennen und verwenden. Deswegen der Aufruf, eine Woche auf Google zu verzichten.

Datenschutz und Urheberrechte sind hier deswegen keine zentralen Themen, aber einen Punkt möchte ich jetzt doch erwähnen:
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Presseschelte: NZZ

31. August 2009

Nach der etwas verhatschten Notiz im heise Newsticker (die durch ein Update berichtigt wurde) hatte ich am 18. August richtiggestellt, dass dieser Aufruf nicht vom SuMa e.V. stammt. Lustiger Nebeneffekt: In der Folge konnte man schön gucken, wer nur bei heise abpinnt, statt selbst zu recherchieren. Denn zu jeder Recherche über eine Website gehört selbstverständlich, ins Impressum zu klicken und den Whois-Record anzuschauen.
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