Posts Tagged ‘Google’

Die vortreffliche Qualität der On-Site Suche der Wikipedia

31. Juli 2013

Normalerweise warne ich von „On-Site-Suchmaschinen“, also Search Engines, die auf einer Website eingeblendet sind und nur diese Website zu durchsuchen anbieten: viel zu oft sind die grottenschlecht programmiert und liefern irreführende Ergebnisse.

Davon nehme ich die Suchmaschine der Wikipedia ausdrücklich aus. Die funktioniert meines Erachtens ziemlich gut. Ein schönes Beispiel dafür brachte mir gerade die Frage eines Freundes:
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Google sei bei uns!?

17. November 2009

… lautet das Motto des Eröffnungspodiums der besserOnline 2009 am Samstag, 21.11.2009 in Mainz beim ZDF. Die Fachkonferenz über Online-Journalismus wird (seit 2005) vom Fachausschuss Online des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) ausgerichtet (ich gehöre dem FA an).

Zusammen mit Björn Sievers (stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen bei Focus Online), Lars Reppesgaard (freier Journalist und Autor) und Dr. Wolfgang Sander-Beuermann (Vorsitzender des SuMa e.V., Mitentwickler von metager und metager2 sowie Projektleiter Suchmaschinenlabor des RRZN der Uni Hannover) werde ich dort diskutieren. Moderieren wird Peter Jebsen (DJV Hamburg und Sozialgeschnatter).

Ich freue mich sehr darauf, werde aber nicht (wie Björn) eigene Thesen vorbereiten. Dazu fehlt mir die Zeit, und in dem Thema bin ich drin.

Diskussion: „Weltmacht Google oder Wie frei ist Information?“

18. Oktober 2009

Die ZEIT-Stiftung und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) veranstalten eine Diskussionsreihe Netzwelten oder Das Leben in der Digitalgesellschaft. Sie laden jeweils dienstags zu Debatten über die heutige Internet-Kultur ein. Jeweils am Folgetag sendet NDR Info eine Zusammenfassung im „Forum“ um 20:30 Uhr.

Thema am Dienstag, 3. November 2009: „Weltmacht Google oder Wie frei ist Information?“ mit Kay Oberbeck, Prof. Dr. Johannes Caspar und Lars Reppesgaard. Moderatorin ist Ulrike Heckmann.

Beschreibung:
Die unvorstellbare Informationsmenge, von Online-Enzyklopädien bis zu privaten Offenbarungen, macht den Reiz des Internets aus, birgt aber auch Risiken. Wie lässt sich die Manipulation oder die Monopolisierung von Information in den Händen weniger Anbieter verhindern? Und was kann der Einzelne tun, damit seine Spuren im Netz nicht von anderen erfasst und für fremde Zwecke missbraucht werden?

Die Veranstaltungen finden beim NDR Radiohaus am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 132-134 in Hamburg statt, Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, Anmeldung unter netzwelten@ndrinfo.de

Quelle: Aktuelle Diskussionsreihe Netzwelten oder Das Leben in der Digitalgesellschaft von ZEIT-Stiftung und NDR Info, ZEIT-Stiftung

„Zeitbombe Google“

21. September 2009

In der aktuellen Ausgabe des unabhängigen Medienmagazins Berliner Journalisten ist ein Interview, das Thomas Mrazek mit Lars Reppesgaard (dem Autor von „Das Google-Imperium„) geführt hat: „Zeitbombe Google„. Darin geht es vor allem um Googles Umgang mit Fragen des Datenschutzes und wie man als Nutzer darauf reagieren kann. Sehr lesenswert!

… and we definitely feel your pain

3. September 2009

Am 01. September war Google Mail für ca. 100 Minuten vom Netz. Informationen des Konzerns dazu gibt es im Official GMail Blog: Today’s Gmail problems und More on today’s Gmail issue, Zitat aus ersterem:
and we definitely feel your pain.
Sehr mitfühlend.
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Urteil in Sachen Datenschutz

1. September 2009

In diesem Blog geht es um die Qualität und Vielfalt bei der Suche im Internet. Die wird um so höher, je mehr Suchwerkzeuge die Nutzer kennen und verwenden. Deswegen der Aufruf, eine Woche auf Google zu verzichten.

Datenschutz und Urheberrechte sind hier deswegen keine zentralen Themen, aber einen Punkt möchte ich jetzt doch erwähnen:
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Eine Woche ohne Google – ein Aufruf für mehr Vielfalt

11. August 2009

Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google, äußert sich klar: „Die Nutzer suchen freiwillig bei Google. Sie können jederzeit eine andere Suchmaschine nutzen1. Recht hat sie! Machen Sie mit bei einem Experiment – lernen Sie das Internet ohne Google kennen: Benutzen Sie für eine Woche keine Google-Dienste!

Google ist keine schlechte Suchmaschine – im Gegenteil! Die Verdienste Googles um gute Internet-Suche sind unbestritten. Mittlerweile hat Google in Deutschland einen Marktanteil von deutlich über 85% erreicht2. Das ist fast Monokultur, mit allen Risiken und Nachteilen, die Monokultur bedeutet. Wer immer nur eine Suchmaschine fragt, verpasst viele Chancen. Denn die Qualität der Ergebnisse anderer Anbieter ist ebenfalls hoch.

Es geht nicht um einen Google-Boykott, sondern um die kritische Auseinandersetzung mit einem Quasi-Monopol im Internet und dessen Bedeutung für die Medien- und Meinungsfreiheit. Schließlich geht es auch um Ihre Privatsphäre.

Jede Suchmaschine gibt auf eine Frage eine Ergebnismenge als Antwort aus. Durch die Reihenfolge der Ergebnisse liefert sie ihre spezielle Interpretation der Wertigkeit von Internet-Dokumenten. Je mehr Suchwerkzeuge, desto mehr Antworten. Vielfalt ist Bereicherung, Monokultur ist Verarmung. Wenn der Marktanteil eines einzigen Anbieters weiterhin wächst, dann gibt es bald nur noch einen einzigen Bewertungsmaßstab für Internet-Inhalte. Diese Situation muss in einer pluralistischen Demokratie vermieden werden.

Hinzu kommt: Google liefert uns allen kostenfrei Antworten, nutzt aber dafür – kostenfrei – unsere Daten. Die Verwertung von Nutzerdaten für die Werbung ist das Geschäftsmodell von Google3 – je weniger Daten Google über Sie hat, um so besser für Sie!

Google ist eine Suchmaschine von vielen, Suchmaschinen sind eine Art Suchwerkzeuge von vielen. Nutzen Sie diese Pluralität! Lernen Sie die Vielfalt des Internet kennen: benutzen Sie für eine Woche gezielt keine Dienste von Google. Verzichten Sie auf Google und die Google-Dienste4. Nutzen Sie statt dessen einfach die Alternativen, die nachfolgend genannt sind – wobei diese Auswahl bei Weitem nicht komplett ist. Deswegen bitte ich Sie um weitere Vorschläge.

Entdecken Sie die echte Vielfalt des Netzes!

 
 

1) Zitiert nach: Die Macht von Google / Von Kurt Sagatz und Corinna Visser. – ZEIT ONLINE, Tagesspiegel, 3.2.2009
www.zeit.de/online/2009/06/tsp-google-kaputt
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2) Siehe „Nutzung von Suchmaschinen“ laut Webhits.de,
www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html
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3) Siehe die Studie „KnowPrivacy“ von Studenten der Universität Berkley:
knowprivacy.org

und die Presseberichte
‚The most dominant player in the tracking market‘
www.theregister.co.uk/2009/06/03/google_tracking_study

Google als Datensammler omnipräsent. – intern.de, 02.06.2009
www.intern.de/news/neue–meldungen/–200906025711.html
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4) Wenn Sie aus wichtigen Gründen für einzelne Recherchen auf die Ergebnisse von Google nicht verzichten können, dann nutzen Sie Google. Wie gesagt, ist dies kein Aufruf zum Boykott – im Gegenteil! Wer professionell recherchiert, kann und soll auf Google nicht verzichten. Ich schlage lediglich vor, Google nicht aus Bequemlichkeit oder Unwissen um Alternativen zu nutzen. Ich rufe dazu auf, andere Suchwerkzeuge kennenzulernen und besser zu recherchieren. Falls Sie Google-Ergebnisse nutzen, die in andere Seiten eingeblendet sind (häufig z.B. bei Google Maps) so zählt das bei diesem Experiment nicht mit.
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